Die Bücher


Spur 24

Spur 24

„Spur 24“ erscheint am 28. November 2014 bei Rowohlt

 

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Dreiundvierzig. Vierundvierzig. Kann nicht mehr, kann nicht mehr, kann nicht mehr. Die Lunge schmerzt, trotz des Adrenalins. Sechsundvierzig. Siebenund… Die Last rutscht ihm aus den Händen, einfach so, und klatscht auf den Waldboden. Die feuchte Plastikfolie ist schuld. Der Regen ist schuld. Sie ist schuld. An allem. Miststück. Elendes Miststück. Schlampe. Verdammte Schlampe. Du verdammte Schlampe. Er greift in die Außentasche des Anoraks, schaltet die Taschenlampe ein, macht kehrt und stapft zurück zum Auto, um den Spaten aus dem Kofferraum zu holen.

Ellen Rausch schwor sich als junge Frau, nie wieder in die Kleinstadt in der Eifel zurückzukehren, in der sie geboren und aufgewachsen war. Jetzt ist sie 49 und am Ende. Nach einem Selbstmordversuch aus der Klinik entlassen, herausgekrochen aus dem schwarzen Loch namens Depression, arbeitslos, mittellos, allein. Also nimmt die einst gefeierte Hamburger Starreporterin den Job bei einem Provinzblatt in ihrer Heimatstadt Lärchtal an, wohnt im verwahrlosten Haus ihrer toten Eltern am Waldrand, schreibt über Schützenehrungen und Pfarrfeste – und stößt auf einen Vermisstenfall, den die Polizei längst zu den Akten gelegt hat: Vor 16 Jahren verschwand eine Arzthelferin spurlos, die Ermittlungen wurden nach nur vier Tagen eingestellt. Als Ellen Rausch die Spur aufnimmt, ahnt sie noch nicht, welche Konsequenzen es hat, sorgsam gehütete Kleinstadtgeheimnisse zu lüften…

Das Gesetz der Gier

Das Gesetz der Gier

Es ist genug da für jedermanns Bedürfnis, aber nicht genug für jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi)

 

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Was hat Mode mit Moral zu tun? In Istanbul sterben unzählige junge Arbeiter an Staublunge. Sie alle waren mit der Produktion von Designer-Jeans beschäftigt. Ein türkischer Mediziner macht sich nach Köln auf, um mit dem Auftraggeber zu sprechen. Er wird kaltblütig ermordet. Kriminalhauptkommissarin Antonia Dix wird bald klar: Auch in der Modebranche gilt das Gesetz der Gier.

Das Unternehmen plant, die gesamte Produktion ins Ausland zu verlagern. Ein gefundenes Fressen für militante Globalisierungsgegner; doch auch die sind keineswegs resistent gegen die Versuchung des Geldes. Aber ein alter Buchhalter macht allen einen Strich durch die Rechnung. „Das Gesetz der Gier“ offenbart die brutalen Schattenseiten der Globalisierung. Der Roman wurde mit dem renommierten Stuttgarter Krimipreis 2013 für den besten Wirtschaftskrimi des Jahres ausgezeichnet.

 

Bitter Lemon

Bitter Lemon

Über den Handel mit der Ware Mensch,
über Grenzen und Schnitte im Leben,
über die Allmacht des Fernsehens
und die Ohnmacht einer Freundschaft.

 

Bitter Lemon

Der Halbwaise David Manthey und der Gastarbeitersohn Zoran Jerkov waren in ihrer Kindheit enge Freunde. Zwei Jahrzehnte später wird Ex-Polizist Manthey beauftragt, Jerkov aufspüren. Der ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er wegen Mordes zwölf Jahre unschuldig gesessen hat. Vor laufenden Kameras schwört Zoran Jerkov Rache und taucht unter. Tatsächlich sterben nun Menschen, die mit seinem Fall zu tun hatten. Polizei und Medien jagen den Flüchtigen. Wurde Zoran diesmal doch zum Mörder? David Manthey kann es nicht glauben und ermittelt auf eigene Faust.

Erst durch die Journalistin Kristina Gleisberg, die Zorans Freilassung erzwungen hat, wird David Manthey klar, das Zoran vor zwölf Jahren nicht das Opfer eines Justizirrtums wurde, sondern zur Zielscheibe der perfiden Intrige eines Menschenhändlerrings. David Manthey erkennt, dass ihm nicht viel Zeit bleibt, um zu verhindern, dass sein alter Freund Zoran aus Rache tötet – oder getötet wird.

 

Das Feuermal

Das Feuermal

Max Maifeld suchte weiter, Reihe für Reihe, Grab für Grab. Seine Mutter fand er schließlich in der hintersten Reihe, dicht an den Stämmen der Tannen. Das zweite Grab von rechts. Da lag also die fremde Frau, die drei kurze Jahre seine Mutter gewesen war. Die ihn geboren und gestillt und liebkost und getröstet hatte. Bis sie starb. Mit 23 Jahren.

 

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50.000 Euro Vorauszahlung und das Foto eines gestohlenen Gemäldes stecken in dem Umschlag. Der Auftrag: Max Maifeld soll das wertvolle Bild aufspüren und seinem rechtmäßigen Eigentümer zurückbringen. Maifeld nimmt den Job an und stößt bei seiner Recherche nichts ahnend auf das dunkle Geheimnis seiner eigenen Familie. Und begreift zu spät, dass der Mann mit dem Feuermal ihn als Schachfigur in seinem perfiden Rachefeldzug eingeplant hat …

 

Herbstjagd

Herbstjagd

Deshalb ist er der perfekte Jäger. Weil er so anpassungsfähig ist. Weil er so wandlungsfähig ist. Wie ein Chamäleon. Er schlüpft problemlos in jede Rolle, die ihm die Frauen anbieten. Und er spielt sie perfekt.

 

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Bei Männern hat Martina noch nie das große Los gezogen. Umso glücklicher und dankbarer ist die alleinerziehende Mutter, als sie Mario kennen lernt – im Internet. Er ist charmant, er ist aufmerksam – und fordert von ihr zunehmend seltsamere Liebesbeweise. Mehr und mehr verwandelt sich ihre Zuneigung in schleichende Angst. Als sie die Beziehung schließlich abbricht, wird ihr Leben zur Hölle. Da verschwindet plötzlich ihre Tochter…

Nach „Todfreunde“ und „Die Kette“ hat es Kommissar Morian in seinem dritten Fall mit einem wahnsinnigen Stalker zu tun, dessen gefährlichste Waffe seine messerscharfe Intelligenz ist. Morians Ermittlung ist ein Wettlauf mit der Zeit. Er muss wissen, wie der Stalker denkt und fühlt. Also tritt er selbst eine Reise ins Herz der Finsternis an.

 

Die Kette

Die Kette

Ich weiß nicht, ob Sie wissen, was für ein Mensch Heinz Lewandowski war, Herr Kommissar.

 

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Sagt Lewandowskis ehemalige Sekretärin. Doch, das weiß Kriminalhauptkommissar Josef Morian. Er hatte gerade sein Abi in der Tasche, als Lewandowski ihm Doris, seine große Jugendliebe, ausspannte. Jetzt muss er der Witwe die Todesnachricht überbringen.

Waffenhändler Heinz Lewandowski hat sich Zeit seines Lebens mehr Feinde als Freunde gemacht. Man fesselte seine Hände, bevor man ihn von der Klippe des ehemaligen Steinbruchs in den See stieß. An dem Strick zwischen seinen Händen hing eine mit Steinen gefüllte Einkaufstasche. Alles deutet auf die Russenmafia hin.

Nur wird Morian das Gefühl nicht los, noch nicht auf der richtigen Spur zu sein. Und dann stößt er, weit weg von seinem Schreibtisch, auf der Kanaren-Insel Fuerteventura, auf eine geheimnisvolle Organisation, die mit der weltweiten Angst vor dem blutigen islamischen Terror ein perfides Spiel treibt.

Im Namen Gottes.

 

 

 

 

Todfreunde

Todfreunde

Warum haben wir eigentlich immer alles getan, was man uns vorschrieb?
Ich habe damals sehr schnell gelernt, warum. Schon am ersten Abend.

 

Todfreunde 

Seit die Regierung von Bonn nach Berlin umgezogen ist, vertreibt sich Ex-MdB und Ex-Lobbyist Dr. Julius Weinert die Zeit als Ehrengast bei der Einweihung von Umgehungsstraßen und der Eröffnung von Schützenfesten. Bis ihm eines Sonntags jemand die Kehle durchschneidet.

Als Krimialhauptkommissar Josef Morian herausfindet, womit Weinert sein Vermögen gemacht hat, wird er von dem Fall abgezogen. Aber Morian lässt sich nicht gern etwas vorschreiben. Und so nutzt er seinen unfreiwilligen Urlaub, findet die Spur der drei Todfreunde, die sich seit ihren Kindheitstagen in einem Internat der Nachkriegszeit kennen. Einer von ihnen war Weinert. Der zweite geht einem verbrecherischen Geschäft nach, mit dem mehr Geld zu verdienen ist als etwa mit dem Heroin-Handel. Der dritte starb schon vor Jahren. Er hatte ein Tagebuch geführt, sich das Erlebte von der Seele geschrieben, das Tagebuch versteckt und nie wieder daran gedacht. Bis zu seinem Tod.

50 Jahre später wird aus der Suche nach dem verschollenen Tagebuch eine erbarmungslose Jagd. Morian ahnt noch gar nicht, welche Abgründe sich auftun – und wie nahe er selbst schon am Abgrund steht.